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Wie kommt man zum Steindruck?

Schon 1977 hatte ich Kontakt mit den Solnhofener Plattenkalken. Mein Vater begann Fossilien zu sammeln. So verbrachten wir unseren Urlaub viele Jahre im schönen Altmühltal. Parallel begann ich eine Ausbildung zum Offsetdrucker. So interessierte ich mich auch für den Steindruck. Das Museum am Maxberg in Solnhofen gab mir Gelegenheit dazu. Beim Solnhofener Aktienverein kaufte ich mehrere Lithographiesteine. Druckversuche habe ich damit gemacht, ohne Maschine-nur durch Abreiben. Weiter fanden die Steine dann dekorative Verwendung. Der moderne Offsetdruck stand für mich an vorrangiger Stelle. In der Druckerei hatte ich das Glück mit einem Lithographen zusammen arbeiten zu dürfen. Farblich wurde für Künstler, Fotografen und Werbeagenturen abgestimmt. Nebenbei machte ich ein Fernstudium für Werbegraphik u.Design und experimentierte privat mit einer kleinen alten Offsetdruckmaschine herum. So sind viele Jahre vergangen bis 2008 das Interesse am Steindruck wieder geweckt wurde. In der Firma wollten wir eine vorhandene alte Steindruckpresse/Umdruckpresse für die Ausbildung nutzen. Ein Lehrgang im "Museum der Arbeit" zeigte mir, dass es möglich ist. Es wurden Bücher gewälzt und im Internet recherchiert. Doch die Insolvenz der Firma stoppte die Idee. Trotzdem motiviert bot ich der hiesigen Förderschule eine Zusammenarbeit an. Mein ehemaliger Chef leiht mir die hervorragende Presse, die Schule besorgte Grundmaterialien und ich ließ neue Hartholzreiber aus Birnbaumholz vom Tischler nachbauen. Weitere Steine ersteigerte ich über ebay und bekam ein paar geschenkt. Nun haben wir 20 Steine zur Verfügung. Die Maschine steht, wurde mit Schülern und Lehrer gereinigt und gefettet. Die ersten Steine wurden zusammen abgeschliffen. Nun ging es nach den Sommerferien los. Einige Ideen wurden mit Leidenschaft umgesetzt. Technische Probleme wurden gemeinsam erkannt und beseitigt. Die Schüler können jetzt selbständig drucken. Die Ergebnisse sind zum Teil auf dieser Seite zu sehen. Das Bild der Karoline wurde für den Geesthachter Eisenbahnverein in einer Auflage von 100 Stück gedruckt. Danach werden wieder neue Motive auf den Stein gebracht. Die Schule hat einen Stein von einem "alten" Drucker geschenkt bekommen. Diesen werden wir demnächst präparieren und andrucken. Weiter wurde ein Seegelboot für die Segelgruppe mit Kreide gezeichnet. Dieser wurde am 29.03. gedruckt. Am 31. Mai konnten sechs Steine geschliffen und gefeilt werden. Die Schüler zeichneten vier weitere Geesthachter Motive. Nach den Sommerferien waren alle fertig gedruckt . Auflage jeweils bis 20 Stück. Die Drucke wurden gerahmt und in der Schule ausgestellt. Dazu gab es Zeitungsartikel in der Bergedorfer Zeitung und in dem Geesthachter Anzeiger. Bis Anfang Dezember 2010 wurde die 4-farbigen Weihnachtskarte fertiggestellt. Die ersten beiden Farben wurden gedruckt. Schwarz und Gold- Die Pigmente für die goldene Schrift wurden mit dem Wattebausch aufgetragen. Weiter ging es mit Grün und Gelb.
4.4.11 19:27
 



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